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Veröffentlichungen
Cologne Intelligence verpflichtet sich der Clean Code Initiative
21.05.2010
Die Softwareentwickler bei Cologne Intelligence bauen auf das Wertesystem der Clean Code Initiative.
Die Zeiten, in denen eine einzige Person das gesamte Wissen eines Fachbereiches beherrschen konnte, sind schon längst vorbei. Auch in der Softwareentwicklung gibt es unzählige Spezialgebiete und entsprechende Spezialisten.
Für Entwickler, die in einem Team an einem Projekt arbeiten, ist es daher von enormer Bedeutung, eine gemeinsame Kultur zu besitzen, um ihr Können optimal zusammenlegen zu können. Die Entwickler bei Cologne Intelligence bündeln ihre Fähigkeiten, indem sie gemäß der Clean Code Developer Initiative auf ein gemeinsames Wertesystem in der professionellen Softwareentwicklung setzen.
 
Ausgehend aus dem Leitsatz Professionalität = Bewusstheit + Prinzipien wurde die Clean Code Developer Initiative (CCDI) (http://clean-code-developer.de) von Ralf Westphal und Stefan Lieser begründet.
Vergleichbar damit, dass ein Chirurge seine Hände gründlich desinfiziert bevor er mit einer Operation beginnt, haben sich auch in der Softwareentwicklung Prinzipien und Praktiken durch jahrelange Erfahrung etabliert, die zu einer besseren Software-Qualität führen. Prinzipien wie „Keep It Simple, Stupid (KISS)“, „Seperation of Concerns“ oder „Don’t Repeat Yourself (DRY)“ und Praktiken wie die „Einführung von automatisierten Integrations-Tests“ sind einige der bekanntesten davon.
 
Die Initiatoren der CCDI leiten diese Prinzipien und Praktiken aus einem System bestehend aus den Werten Evolvierbarkeit, Korrektheit, Produktionseffizienz und Reflexion ab. Dieses Wertesystem wird durch den Clean Code Entwickler verinnerlicht beginnend mit grundlegenden und einfachen Regeln, deren Schwierigkeitsgrad  stufenweise steigt. Insgesamt gibt es dabei sieben Stufen, die durch verschiedene Farben gekennzeichnet sind.
Jede Farbe entspricht einer Reihe von Prinzipien und Praktiken. Ziel ist es, sich als Clean-Code-Entwickler stufenweise mit all diesen Prinzipien vertraut zu machen und die entsprechenden Praktiken in der täglichen Arbeit zu befolgen. Er beginnt mit der ersten Farbe und versucht, die mit dieser Farbe verbundenen Regeln zu befolgen. Ist er der Meinung, diese 21 Tage lang ohne Verstoß befolgt zu haben, kann er sich jeweils die nächste Stufe vornehmen bis er schließlich die letzte Stufe erreicht hat. In der letzten Stufe versucht der Entwickler alle Prinzipien der vorherigen Stufen vereinigt zu betrachten. Nach 21 Tagen ohne Verstoß aller Regeln, beginnt er wieder mit der ersten Stufe, um sich die in den dort beschriebenen Prinzipien zu vertiefen, dann mit der zweiten Stufe und so fort. Das Ganze kann beliebig weitergeführt werden.
 
Die Prinzipien, um die es hier geht, gehen fast alle aus dem "Clean Code" Buch [1]  von Robert C. Martin [2] hervor.
 
[1] http://www.amazon.de/Clean-Code-Handbook-Software-Craftsmanship/dp/0132350882
[2] www.objectmentor.com/omTeam/martin_r.html
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